time for a Suse- in- Korea- blog. Since I'm living in Seoul for already 6 month: lots of stuff to write about...

Tuesday, September 20, 2005

Nachdem ich gestern erst 11pm nach Hause gekommen bin, hat es nicht mehr zu einem Bericht gereicht... dafür heute die Zusammenfassung von Wahl-Sonntag und Feier-Montag am Stück!

'Eigentlich wissen wir jetzt soviel wie vorher' ...
...war die Erkenntnis bzgl. des Wahlausganges, der uns nach Ende der Party im Taxi ereilte... Das es knapp werden würde, war ja zu erwarten, aber so knapp! Man darf gespannt sein. Allerdings bin ich nicht gerade undankbar, dass ich momentan nicht im Land der großen Verwirrung weile.
Angie oder doch der selbsterklärte deutliche Sieger (Gerd, wie heisst das Getränk welches alles in schillernden Farben erscheinen lässt?)?
Jamaikakoalition oder doch lieber Schwampel?
Haben hier ja schon vor einiger Zeit festgestellt, wie praktisch die deutsche Sprache doch ist. Alles kombinierbar, Wortneuschöpfungen fallen als solche nicht immer gleich auf, aber wie weit die Kreativität geht....

Doch nun zu handfesten Tatsachenberichten: Chusok ist vorbei.
Habe den Samstag recht entspannt verbracht, um das Schlafdefizit von Raimos Zwischenabschiedsparty (denk' nicht, dass du jedes Mal ein Geschenk bekommst, wenn du in den Urlaub fährst.....), dem obligatorischen Donnerstagstreff und dem Freitagsbiergartenbesuch aufzuholen.
Zu einem kurzen Ausflug in die nahegelegene shoppingmall hat es dann aber doch noch gereicht. Haben dort soviele Ausländer wie selten zuvor ausserhalb von Itaewon gesehen.
Kurze Erklärung: Itaewon (http://www.koreaheute.de/gesell/1003/Gesel11-10.htm) ist das Ausländerviertel Seouls. Man kann aber auch guten Gewissens vom amerikanischen Viertel sprechen, denn die meisten der in Korea ansässigen Englischlehrer und GIs, leben hier. Obwohl der Amerikaner und seine Lebensgewohnheiten an sich nicht allzu verlockend sind, verschlägt es uns trotz allem jeden Donnerstag in eben diese Gegend. Dort findet man nämlich die mit Abstand vielfältigste und beste internationale Küche.

Am Sonntag war ich bei Helen zu Besuch. Sie ist eine meiner koreanischen Kolleginnen und spricht Deutsch, weil sie einige Zeit in Stuttgart studiert hat. Ihre beiden Kinder haben mich im Hanbok, der koreanischen Tracht (http://www.clickasia.co.kr/aboutf2.htm) nahe der Subwaystation abgeholt. Aber da ich mal wieder meine Cam zu Hause gelassen hatte, kann ich die beiden leider nicht präsentieren...
Ebensowenig wie ein Bild von hausgemachten Songpyon, dem traditionellen Hauptgericht an Chusok - Rice cake (für Interessierte Rezept im Folgenden: http://times.hankooki.com/lpage/culture/200509/
kt2005091514455811680.htm
).
Davor gab es verschiedene andere Sachen (Fisch, Süsskartoffel, Ei und eine ganz spezielle Suppe mit Haemul - koreanisch für Meeresfrucht). Bei den kleinen Ladies besonders beliebt war ein süsse Reisgetränk.
Habe damit wahrscheinlich damit allein am Sonntag mehr Reis konsumiert, als in meinem gesammten Vor-Korea-Leben!!!!!
Zwischen Essen und Wahlparty waren wir im Kino. Und selbst das wir hier zum einmaligen Erlebnis: solltet ihr je in die Situation kommen, mal in Korea ins Kino zu gehen: vermeidet blutrünstige Boxfilme.......... 'Ohhhhhhhhhh.' 'Uhhhhhhh.' 'Ahhhh.' Nur gelegentlich Unterbrochen von zaghaftem Applaus, wenn der Hauptdarsteller auch mal punktet.

Keine Sorge, diese Länge der Berichte wird nicht zur Gewohnheit....

Aber vom Montag muss ich jetzt schon noch berichten:
Nachdem ich schon die Einladung zum Wandern am Sonntag verpasst hatte, habe ich mich dann wenigstens entschlossen den Montag in freier Wildbahn zu verbringen.

Auch wenn das bedeutete nach 4 Stunden Schlaf schon wieder unterwegs zu sein.
Sind also um zehn Uhr mit der Subway Richtung Westen aufgebrochen, um eine der vorgelagerten Inseln zu besuchen. Nach etwas mehr als 1.5 Stunden U-Bahnfahrt und 10 Minuten im Taxi sind wir am Ferryterminal angekommen. 40 Minuten auf der Fähre - und einige Minuten auf gefühlt schwankendem Island - später, waren wir bereit für die Inselerkundung. Das spektakulärste war wohl der frische Oktupus (ich glaub', er war schon tot), der uns von netten Koreanern zusammen mit - natürlich - Soju angeboten wurde und das Trampen auf der Ladefläche eines Fischer-Mitshubishi. Da bei unserer Ankunft Ebbe war, war auch Wattwandern geboten. Ansonsten erinnerte das Ganze sehr an einen Ostseeurlaub im Herbst - schöööön, aber etwas grau!
Nach der Rückfahrt noch ein kurzer Abstecher zur Hafenpromenade
in Incheon, welches immerhin 2.5Mio Einwohner hat, gegen Seoul (10.3Mio) aber schon recht beschaulich wirkt.

2 Comments:

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